Angespannte Verkehrssituation am Linzer Hauptbahnhof: Möglichkeiten sind erschöpft

tips.at | 7.5.2013 | Angespannte Verkehrssituation am Linzer Hauptbahnhof: Möglichkeiten sind erschöpft

Linz. Wer öfter mit dem Auto vom Linzer Hauptbahnhof jemanden abholt oder zum Zug bringt, kennt die Verkehrssitua­tion: Besonders zu Stoßzeiten bleiben Autofahrer überall dort stehen, wo sie nicht dürfen und die Straße vor dem Haupteingang wird immer gefährlicher.
Montag Früh, Freitag Mittag und generell Abends ist der Weg zum Bahnhof meist ein beschwerlicher: Bis zum Haupteingang staut es, nicht nur direkt vor sondern teilweise auch auf dem Zebrastreifen halten Autofahrer zum Ein- und Aussteigen an. Trotz absolutem Halte- und Parkverbot auf der Fahrspur stehen die Autos auf beiden Seiten der Straße, um jemanden vom Zug abzuholen. Die dafür gedachten Kiss&Ride-Parkplätze sind ebenso meistens gut gefüllt - teilweise auch von Bussen oder Taxis.

Wo man halten darf und wo die Fahrspur ist, ist nicht allen Lenkern klar.
Wo man halten darf und wo die Fahrspur ist, ist nicht allen Lenkern klar.
Bei Stoßzeiten wird Parkplatzmangel besonders spürbar

SP-Vizebürgermeister und Verkehrsreferent Klaus Luger [1] kennt die Situation aus eigener Erfahrung. Gerade wenn Züge aus Wien oder Salzburg kommen, ist besonders viel Verkehr. „Als Wartender am Gehsteig wird man sogar angehupt, um Platz für einen PKW zu machen, der über den Randstein einparken will“, berichtet ein Pendler, „da geht es wirklich manchmal ganz schön zu.“ Ziel der Autofahrer scheint in jedem Fall, möglichst nah direkt beim Haupteingang zu stehen.

Im Nahbereich des Hauptbahnhofs von Linz sind mehr Parkplätze unabkömmlich

Viele haben am Bahnhof kurz etwas zu erledigen, da sind die Parkplätze unabkömmlich“, erklärt der Vizebürgermeister. „Bei der Abbiegespur von der Waldeggstraße kommend ist die Situation ähnlich gefährlich. Busunternehmen treten immer wieder für eine Entflechtung ein. Diese wäre aber nur möglich, wenn der Bahnhof auto­frei werden würde und davon halte ich nichts.“ Aufgrund der räumlichen Verhältnisse können laut Luger die derzeitigen Kiss&Ride-Parkplätze direkt am Bahnhofseingang nicht mehr erweitert werden.

Denkbare Problemlösungsansätze

Umwandeln des Linzer Stadions in einen Park and Ride Parkplatz mit Shuttlebus zum Hauptbahnhof

Das Linzer Stadion muss nach Westen zu UNO Shopping und Plus City abgesiedelt werden [2] . Der neue Park and Ride Parkplatz im Stadionbereich muss für Besitzer eines Fahrscheins der Linz Linien oder ÖBB kostenlos benutzbar sein. Direkt am P&R-Parkplatz muss man kombinierte Tickets für Linz-Linien und ÖBB mit kostenloser P&R-Parkplatznutzung lösen können.
Es muss für ÖBB-Ticketbesitzer einen kostenlosen Shuttlebus zum Hauptbahnhof geben mit 10-15 Minuten Frequenz je nach Tageszeit.

Warum muss das Stadion abgesiedelt werden?

Bei Großveranstaltungen gibt es im Bereich des Linzer Stadions viel zu wenige Parkplätze. Die riesigen Parkplätze von Uno Shopping und Plus City stehen am Wochenende und im Uno Shopping (auch während der Woche) leer und können auch für Stadionbesucher genützt werden. Die Lärmbelästigung und Verkehrsbelästigung ist bei Stadionveranstaltungen wegen dichter Wohngebiete am Froschberg unzumutbar. Im Stadtzentrumsbereich und im Bahnhofsbereich von Linz gibt es viel zu wenig günstige oder kostenlose Parkplätze.

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  1. ^ tips.at | 7.5.2013 | Angespannte Verkehrssituation am Linzer Hauptbahnhof: Möglichkeiten sind erschöpft
  2. ^ Umwandeln des Linzer Stadions in einen Park and Ride Parkplatz mit Shuttlebus zum Hauptbahnhof